Überblick
Der Kraftwert-Rechner im Wilks-Stil kombiniert Körpergewicht, gehobenes Gewicht, Wiederholungen, Trainingsumfang und Erholung zu einer Stärkeübersicht. Der Rechner ist für Aufgaben gedacht, bei denen eine einzelne Kurzformel nicht genügt. Er bündelt mehrere Annahmen in einer kompakten Ansicht und gibt zusammengehörige Ergebniswerte aus, sodass Sie die Einflussgrößen vergleichen können, ohne eine eigene Tabelle aufzubauen. Ziel ist eine anspruchsvolle, aber nachvollziehbare Schätzung: schnell, transparent und gut wiederholbar.
So verwenden Sie den Rechner
Geben Sie Werte für Körpergewicht (kg), gehobenes Gewicht (kg), Wiederholungen, Sätze, Einheiten pro Woche und Erholungswert ein. Starten Sie mit einem realistischen Ausgangsfall und verändern Sie danach jeweils nur eine Annahme. Gerade bei Rechnungen mit mehreren Eingaben ist die wichtigste Unsicherheit nicht immer das Feld, das zuerst ins Auge fällt. Wenn Sie systematisch variieren, sehen Sie, welche Größe das Ergebnis treibt und welcher Eingabewert genauer geprüft werden sollte.
Achten Sie auf die Einheiten in den Feldbeschriftungen. Prozentwerte werden als Prozent eingegeben, nicht als Dezimalzahl; Massen, Längen, Volumina, Temperaturen und Konzentrationen sollten über alle Felder hinweg zueinander passen. Wenn ein Ergebnis unerwartet wirkt, prüfen Sie zuerst Einheiten, Vorzeichen und Dezimaltrennzeichen, bevor Sie die Formel infrage stellen.
Berechnungsmethode
Das Berechnungsprinzip lautet: das geschätzte 1RM nutzt die Epley-Beziehung; Wochenvolumen und Erholungsbedarf verbinden Trainingsumfang und Bereitschaft. Das Modell läuft lokal im Browser mit deterministischer Logik; dieselben Eingaben liefern also jedes Mal dieselben Ausgaben. Zwischenwerte bleiben numerisch, gerundet wird erst bei der Anzeige. Dadurch eignet sich der Rechner für Szenariovergleiche, Sensitivitätsprüfungen und frühe Planung.
Ergebnisse einordnen
Die wichtigsten Ausgaben sind geschätztes 1RM (kg), Wochenvolumen (kg), relative Stärke und Erholungsbedarf (h). Der erste Wert ist meist die schnelle Kennzahl, doch die Begleitwerte erklären, warum sie sich verändert. Wenn Kosten, Belastung, Sicherheitsmarge, pH-Wert, Druck, Energiebedarf oder Unsicherheit nach einer kleinen Eingabeänderung stark reagieren, sollte genau diese Annahme mit besseren Daten abgesichert werden.
Vergleichen Sie mindestens drei Fälle: einen realistischen, einen vorsichtigen und einen optimistischen. Die Spanne zwischen diesen Ergebnissen ist oft hilfreicher als eine einzelne scheinbar präzise Zahl, weil reale Eingaben schwanken und Messwerte selten perfekt sind.
Praxisbeispiel
Beginnen Sie mit den Standardwerten und notieren Sie das Hauptergebnis. Ändern Sie anschließend die Eingabe, bei der Sie die größte Unsicherheit vermuten, und vergleichen Sie die Ausgaben. Danach verändern Sie eine zweite wichtige Annahme. So erkennen Sie, ob der Rechner stabil reagiert oder ob die Aussage nur in einem engen Bereich sinnvoll ist.
Gute Datenpraxis
Vergleichen Sie Werte nur, wenn Körpergewicht, gehobenes Gewicht und Übungskontext sauber dokumentiert sind. Unterschiedliche Regeln, Ausrüstung oder Lift-Standards können den Score verzerren.
Grenzen
Dieses Tool unterstützt Analyse und Planung, ersetzt aber keine vollständige Fachbeurteilung. Es berücksichtigt nicht jede lokale Regel, jedes Messverfahren, jede Materialeigenschaft, medizinische Besonderheit, steuerliche Folge oder technische Nebenbedingung. Für Entscheidungen mit hohen Kosten, Sicherheitsrelevanz, Gesundheitsbezug, Laborvorschriften oder offizieller Dokumentation sollten die kritischen Eingaben zusätzlich fachlich geprüft werden.