Limitierender Reaktant
A
Der Reaktant, der nach der Gleichung zuerst verbraucht ist.
Bestimme limitierenden Reaktanten, theoretische Produktmasse, erwartete reale Ausbeute, Überschussreagenz und Ausbeuteverlust aus stöchiometrischen Angaben.
Gib Menge von Reaktant A, Masse und Reinheit von B, Koeffizienten der ausgeglichenen Gleichung und Molmasse des Produkts ein.
Limitierender Reaktant
A
Der Reaktant, der nach der Gleichung zuerst verbraucht ist.
Theoretisches Produkt
11,26 g
Maximale Produktmasse bei vollständigem Verbrauch des limitierenden Reaktanten.
Erwartetes reales Produkt
9,233 g
Theoretische Masse multipliziert mit der erwarteten Ausbeute.
Der limitierende Reaktant bestimmt die theoretische Ausbeute. Vergleiche erwartete reale Produktmasse und Ausbeuteverlust für Maßstab, Reinigung und Analytik.
Überschuss verbleibend
0,239 mol
Überschuss verbleibend
79,29 %
Ausbeuteverlust
2,027 g
Limitierender Fortschritt
0,063 mol
Verfügbares B
0,302 mol
Ein Rechner für limitierenden Reaktanten und Ausbeute verbindet eine ausgeglichene chemische Gleichung mit praktischen Labormengen. In einer Reaktion mit zwei Reaktanten ist der limitierende Reaktant der Stoff, der nach stöchiometrischen Verhältnissen zuerst verbraucht ist. Er bestimmt die maximale Produktmenge. Der andere Reaktant bleibt im Überschuss. Dieses Tool berechnet limitierenden Reaktanten, theoretische Produktmasse, erwartete reale Produktmasse, überschüssigen Reaktanten und Ausbeuteverlust.
Der Rechner ist hilfreich für Stöchiometrie-Unterricht, Planung kleiner Synthesen, Prüfung von Reagenzienbestellungen und Laborjournal-Rechnungen. Reaktant A wird direkt in Mol eingegeben, Reaktant B als gewogene Masse mit Molmasse und Reinheitskorrektur. Das entspricht häufigem Laboralltag: Ein Stoff liegt als Lösung oder bekannte Molmenge vor, ein anderer wird als Feststoff mit angegebener Reinheit eingewogen.
Gib die Mol von Reaktant A ein. Für Reaktant B trägst du Masse in Gramm, Molmasse und Reinheit ein. Danach gibst du die stöchiometrischen Koeffizienten der ausgeglichenen Gleichung für A, B und das betrachtete Produkt ein. Zum Schluss ergänzt du die Molmasse des Produkts und die erwartete prozentuale Ausbeute. Diese Ausbeute sollte Aufarbeitung, Isolierung und Reinigung abbilden, nicht das theoretische Maximum.
Der Rechner wandelt B in Mol um, indem Masse mit Reinheit multipliziert und durch Molmasse geteilt wird. Die Menge jedes Reaktanten wird durch den jeweiligen Koeffizienten geteilt. Der kleinere Wert ist der limitierende Reaktionsfortschritt. Produktmol ergeben sich aus diesem Fortschritt mal Produktkoeffizient. Theoretische Produktmasse ist Produktmol mal Produktmolmasse. Erwartete reale Masse ist theoretische Masse mal prozentuale Ausbeute.
Der limitierende Reaktant zeigt, welche Eingabe die Ansatzgröße bestimmt. Das theoretische Produkt ist die bestmögliche Masse bei vollständiger Umsetzung und perfekter Rückgewinnung. Die erwartete reale Produktmasse ist meist der praktischere Planungswert. Überschüssiger Reaktant zeigt, ob ein Stoff bewusst im Überschuss eingesetzt oder unnötig verschwendet wird. Der Ausbeuteverlust zeigt die Massendifferenz zwischen idealer und erwarteter Rückgewinnung.
Eine Reaktion nutzt 0,125 mol A und 18 g B mit Molmasse 58,44 g/mol bei 98 Prozent Reinheit. Verbraucht die Gleichung 2 mol A pro 1 mol B und bildet 1 mol Produkt, kann A limitierend sein. Die Produktmol ergeben sich aus A geteilt durch 2. Bei einer Produktmolmasse von 180,16 g/mol beträgt die theoretische Produktmasse etwa 11,26 g. Bei 82 Prozent Ausbeute wären ungefähr 9,23 g isoliertes Produkt zu erwarten.
Der Rechner setzt voraus, dass die Gleichung korrekt ausgeglichen ist und nur zwei Reaktanten den limitierenden Schritt bestimmen. Er modelliert kein Gleichgewicht, keine Nebenreaktionen, Lösungsmittelbeteiligung, Katalysatoren, Feuchtigkeitsempfindlichkeit, Gasentwicklung, Wärmeübertragung oder analytische Unsicherheit. Reinheitskorrekturen sind nur so gut wie die Assay-Daten. Nutze das Ergebnis zur Planung und Rechenkontrolle, aber bestätige das Reaktionsdesign mit chemischer Fachkenntnis und sicherer Laborpraxis.