Endwert
10.940 €
Einlage plus aufgelaufene Zinsen am Ende der gewählten Laufzeit.
Schätze Endwert, Zinsertrag, Steuer, Vorfälligkeitsabzug und effektive Jahresrendite einer Festgeldanlage.
Gib Einlage, feste Rendite, Laufzeit, Verzinsungshäufigkeit, Steuersatz und einen möglichen Abzug bei vorzeitiger Verfügung ein.
Endwert
10.940 €
Einlage plus aufgelaufene Zinsen am Ende der gewählten Laufzeit.
Zinsertrag
939,9 €
Bruttozinsertrag vor Steuern oder Abzügen bei vorzeitiger Verfügung.
Wert nach Steuern
10.705 €
Geschätzter Betrag nach Besteuerung des Zinsertrags.
Verzinsung und Steuerbehandlung können den realen Wert einer Festgeldanlage spürbar verändern, besonders bei längeren Laufzeiten oder größeren Beträgen.
Geschätzte Steuer
234,98 €
Abzug bei vorzeitiger Verfügung
0 €
Nach Steuern und Abzug
10.705 €
Effektive Jahresrendite
4,594 %
Durchschnittlicher Monatszins
39,16 €/Monat
Festgeld, ein Termingeldkonto oder ein vergleichbares Laufzeitprodukt bindet Geld für einen festgelegten Zeitraum gegen einen festen Zinssatz. Der wichtigste Vorteil ist Planbarkeit: Schon vor der Anlage lässt sich abschätzen, wie viel Zins entsteht und welcher Betrag am Laufzeitende verfügbar ist. Dieser Festgeldrechner verbindet Einlage, jährliche Rendite, Laufzeit, Verzinsungshäufigkeit, Steuersatz und mögliche Abzüge bei vorzeitiger Verfügung zu einer nachvollziehbaren Endwertschätzung.
Das ist besonders nützlich, wenn eine Bank mehrere Laufzeiten anbietet, etwa 6, 12 oder 24 Monate, und du die Differenz nach Steuern sehen möchtest. Der Rechner hilft auch beim Vergleich mit Tagesgeld, Geldmarktfonds, kurzfristigen Staatsanleihen oder anderen defensiven Liquiditätsanlagen. Er ersetzt keine Anlageberatung, macht aber die Zahlen hinter einer Sparentscheidung klarer.
Beginne mit der Anfangseinlage, also dem Betrag, den du für die Laufzeit fest anlegen willst. Danach gibst du die jährliche Rendite oder den festen Nominalzins ein, den die Bank nennt. Wenn ein Produkt mit effektiver Jahresrendite beworben wird, liefert monatliche Verzinsung oft eine brauchbare Annäherung. Wenn die Bedingungen jährliche oder vierteljährliche Verzinsung nennen, passt du die Zahl der Zinsperioden entsprechend an.
Die Laufzeit wird in Monaten eingegeben. Zwei Jahre entsprechen 24 Monaten, ein Angebot über 18 Monate wird als 18 eingetragen. Ergänze anschließend den Steuersatz, der auf Zinserträge anfällt. Die Besteuerung hängt vom Land, vom Kontotyp, von Freibeträgen und von der persönlichen Situation ab, deshalb bleibt dieses Feld bewusst frei einstellbar. Für die vorzeitige Verfügung kannst du außerdem angeben, wie viele Monatszinsen als Abzug verloren gehen.
Der Brutto-Endwert wird mit Zinseszins berechnet:
Endwert = Einlage × (1 + Jahreszins / Zinsperioden)^(Zinsperioden × Jahre)
Danach zieht der Rechner Steuer nur vom Zinsanteil ab, nicht von der ursprünglichen Einlage. Der Abzug bei vorzeitiger Verfügung wird als Anzahl von Monatszinsen modelliert und höchstens auf den erwirtschafteten Zins begrenzt. Viele Festgeldbedingungen sehen genau einen solchen Zinsverlust vor. Die effektive Jahresrendite annualisiert den Brutto-Endwert über die gewählte Laufzeit.
Angenommen, du legst 10.000 Euro für 24 Monate zu 4,5 % an und die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Der Endwert liegt über der Einlage, weil auch bereits gutgeschriebene Zinsen weiter verzinst werden. Bei einem Steuersatz von 25 % sinkt der Nettowert, zeigt aber die tatsächliche Planungssumme besser als der beworbene Zinssatz allein. Mit einem Abzug von sechs Monatszinsen siehst du zusätzlich, wie teuer mangelnde Flexibilität werden kann.
Der Endwert zeigt den Stand vor Steuern und möglichen Abzügen. Der Zinsertrag ist die Bruttorendite. Der Wert nach Steuern ist oft die relevanteste Planungszahl, wenn die Anlage steuerpflichtig ist. Der Wert nach Abzug ist nur eine Näherung, denn Banken formulieren Regeln unterschiedlich: Manche rechnen mit Tagen, andere mit Monaten, und einzelne Produkte können Sonderregeln enthalten.
Nutze den Rechner für Vergleiche, prüfe vor einer Entscheidung aber immer Produktbedingungen, Einlagensicherung, steuerliche Behandlung, automatische Verlängerung und Verfügbarkeit des Geldes.